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Jahresthema 2011/12: Jesus ist der Herr!
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Gliederung: Warum? -- Plakat -- Predigten -- Literatur -- Links
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1. Warum dieses Thema als Jahresthema?
- Beim letzten Jahresthema „Sonntag: gestern – heute – morgen“ hat sich deutlich gezeigt, dass der Sinn des christlichen Sonntags mit der Person Jesu Christi wesentlich zusammenhängt. Sonntag findet seine letzte Begründung in Jesus Christus - ohne ihn gibt es keinen Sonntag.
- Für uns Christen hat die Person „Jesus Christus“ entscheidende Bedeutung. Er ist mehr als eine der vielen wichtigen Personen der Weltgeschichte. Er ist vor allem der menschgewordene Sohn Gottes, der für das Heil der Menschheit am Kreuz gestorben ist.
- Das wahre Bild Jesu, das uns die Evangelien überliefern, scheint heute in vielerlei Hinsicht entstellt zu sein. Dafür gibt es verschiedene Ursachen:
- Mangelhafte Kenntnisse unter den Christen: Oft wissen wir nur ganz wenig über Jesus Christus, über seine Botschaft und seine Sendung.
- Falsche Kenntnisse: Seit vielen Jahren wurde ein Bild von Jesus vermittelt, das auf einer Seite dem wissenschaftlichen Anspruch gerecht werden wollte, auf der anderen Seite zur großen Verunsicherung der Gläubigen geführt hat. Bei vielen entstand der Eindruck, „dass wir wenig Sicheres über Jesus wissen. (…) Eine solche Situation ist dramatisch für den Glauben, weil sein eigentlicher Bezugspunkt unsicher wird“ (Ratzinger, I, S. 11).
- Individualismus: Der moderne Christ neigt dazu, sich ein fast ausschließlich eigenes Jesus-Bild zu machen, was teilweise nicht zu vermeiden ist. Diese subjektive Vorstellung muss man jedoch um das Jesus-Bild, das in den Evangelien überliefert wird, erweitern. Bevor ist sage, wie ich mir Jesus vorstelle, muss ich wissen: Was sagen die Evangelien über Jesus? Wie verstand sich Jesus selbst?
- Relativismus: Heute wird nur Jesus als eine der großen Gestalten der Menschheitsgeschichte betrachten. Die Einmaligkeit seines Wesens und seiner Sendung wird geleugnet. Und der Grund dafür ist eine falsch verstandene Toleranz den anderen Religionen gegenüber. Eine Toleranz, die den Wahrheitsanspruch aufgibt, ist keine echte Toleranz, weil sie auf die Wahrheit verzichtet.
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2. Plakat
Das Plakat, das von Petra Meyer-Breu entworfen, entworfen und gemacht wurde, versucht den Betrachter schnell ins Wesentliche des Jahresthema hineinzuführen.
Das Jesus-Bild, sein Antlitz und das gelbe Kreuz mit vielen Titeln verweisen sowohl auf seine menschliche Historizität als auch auf seine Gottheit, die zusätzlich durch goldene Streifen hervorgehoben wird.
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Erläuterungen
Der Satz „Jesus ist der Herr“ ist das älteste Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus als den Gottessohn (vgl. Röm 10,9; 1 Kor 12,3). Schauen wir uns diesen Satz etwas näher an.
- Zunächst der Name „Jesus“
- Der Name Jesus ist ein aramäischer Name: Jeschua (éùåò) oder Jeschu (gr. Ἰησοῦς; lt. Jesus) und bedeutet Jahwe rettet, Jahwe ist Heil oder kurz: Retter, Erlöser. Nach Lukas erfährt Maria vom Engel Gabriel: „Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben“ (Lk 1,31). Der Name Jesus wird vom Engel bei der Verkündigung genannt. Nach Matthäus erfährt Josef von einem Engel des Herrn, dass Maria ein Kind vom Hl. Geist erwartet und dass Josef ihm den Namen Jesus geben soll (Mt 1,20f). Der Name Jesus bezieht sich also auf den historischen Menschen, der von Maria geboren wurde, der in Nazareth lebte und der nach seinem dreijährigen Wirken gekreuzigt wurde.
- „Der Herr“ als Jesu Titel
- Der Ausdruck Herr, (gr. Kyrios, aram. mar) hatte damals ein weites Anwendungsfeld: (1) Zuerst werden die Götter der Ägypter dann auch die Götter der Griechen und Römer mit „Herr“, Kyrios angesprochen. (2) Im Osten werden die Herrscher von ihren Untertanen als „Herr, König und Gott“ angesprochen. So ließen sich auch die römischen Kaiser nicht nur als göttlich nennen, sondern auch als Gottheit ehren. (3) Israel kannte den Namen seines Gottes: Jahwe. Aus Ehrfurcht wurde der Name Jahwe nicht ausgesprochen. Stattdessen gebrauchte man das Wort Adonai (=kyrios) für Gott. Adonai bezeichnet königliche Majestät. Jahwe als Schöpfer der Welt hat eine unbegrenzte Herrschaft, er ist der Herr der ganzen Welt und aller Völker. In griechischer Bibel bezeichnet Kyrios den Gott Israels aber auch menschliche Autoritäten. Die Psalmen nennen den Messias Kyrios / Herr (110,1).
- Auch im NT ist der Begriff kyrios vielschichtig. Auf jeden Fall nennt man Gott Kyrios. Den Evangelien zufolge wurde Jesus regelmäßig als „Herr“ (gr. kyrios, aram. mara) angesprochen. So ruft Petrus: Herr, rette mich (Mt 14,30). In Joh 13,13 nennt sich Jesus selbst so: Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Im Lk 6,46 sagt Jesus: Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr!, und tut nicht, was ich sage?
- Für die griechisch sprechenden Christen hatte der Titel Kyrios eine ganz besondere Bedeutung. Sie bekennen, dass Jesus der göttliche Herr ist, was dem Namen Gottes Adon entspricht. In diesem Sinne steht im Röm 10,9 und in 1 Kor 12,3 das Bekenntnis: Jesus ist der Herr. Dieser Kyrios ist der Herr der Welt und der Menschheit (Röm 14,9). Dieser Kyrios ist auch der Herr der Kirche (1 Kor 4,19; 14,37; 16,7). Der Kyrios ist der einzige Mittler zw. Gott und den Menschen (1 Tim 2,5). Der Titel Kyrios meint auch den erhöhten Christus. Wichtig ist, dass dieser Titel dem irdischen Jesus gilt.
- Diese Tiefe und Intensität des Titels Kyrios hat unser Wort „Herr“ leider nicht. Auf jeden Fall fehlt die Dimension des Göttlichen. Auf jeden Fall will uns der Satz „Jesus ist der Herr“ sagen, dass Jesus von Nazareth der Sohn Gottes, der wahre Gott ist.
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3. Predigten zum Jahresthema
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An den Adventssonntagen 2011 wird eine thematische Predigtreihe, die unter dem Thema stand “adventliche Verheißungen” steht, gehalten. In jeder Predigt wird eine der wichtigeren messianischen Verheißungen aufgegriffen, um dadurch die Gestalt Jesu besser zu verstehen und einen Einblick in sein Geheimnis zu vermitteln.
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1. Adventssonntag
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Ursprung des Wartens auf den Retter (Pfarrer Pajor)
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2. Adventssonntag
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Jesus als der neue Prophet - Mose (Pfarrerr Pajor)
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3. Adventssonntag
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Jesus als der verheißene König -David (Pfarrer Pajor)
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4. Adventssonntag
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Jesus als der Priester nach der Ordnung Melchisedeks (Pfarrer Pajor)
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4. Interessante Bücher zum Thema Jesus
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5. Links zu anderen Webseiten
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www.jesuschristus.com
www.tatort-jesus.de
www.kreuz-jesus.de
www.jeses-der-christus.com
www.menschjesus.de
www.herr-jesus.de
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www.jesus-christus.at
www.2jesus.de
www.jesus-jesus.de
www.jesus.de
www.jesus2020.de
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