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Jesus ist der Herr! - Dieses aelteste Bekenntnis des Glaubens an Jesus als Messias ist unser Jahresthema 2011-12.
 

Pfarrkirche St. Martin in Untertraubenbach

 

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Zwischen Cham und Roding liegt die Ortschaft Untertraubenbach. Der Name kommt vom Traubenbach, der hier in den Regen mündet. Die ersten Grundherrinnen, die hier nachweisbar sind, waren die Äbtissinnen vom Obermünster in Regensburg, die einen kleinen Amtshof mit Kapelle errichteten. Ab 1150 gab es noch ein zweites Dienstmannengeschlecht , die Drubenbecker, die ein kleines Schloss errichteten, auf dessen Grundmauern die heutige Pfarrkirche St. Martin steht. Das sie den Hl Martin als Patron erhielt liegt sicher daran, dass im Kloster Obermünster dieser Heiliger ganz besonders verehrt wurde.

Die Pfarrkirche wurde während des 30jährigen Krieges zerstört und danach an der Stelle des ebenfalls zerstörten Schlosses wieder aufgebaut. Lt. Jahreszahl an der Westseite soll dies 1719 gewesen sein. Im Jahre 1813 die nächste Katastrophe, der mittlere und äußere Teil des Dorfes brannten ab und somit auch die Pfarrkirche, viele wertvolle Kunstschätze wurden ein Raub der Flammen. Aber ein Jahr später wurde die Kirche wieder aufgebaut. Bis ins 20. Jahrhundert erlebten Untertraubenbach und seine Pfarrkirche St. Martin die wechselvollen Ereignisse der Geschichte, selbst vom zweiten Weltkrieg blieb man nicht verschont. Immer wieder mussten Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, die letzten 2002/2003, um den Baubestand zu sichern. Bis zum September 2003 hatte die Pfarrei Untertraubenbach einen eigenen Pfarrer, der auch die Filialkirche in Penting betreute. Jetzt bildet sie seit 2003 mit Cham St. Josef eine Seelsorgeeinheit.

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Der Hochaltar ist eine neubarocke Arbeit aus der Zeit um 1900. Als Altarwächter stehen der Hl. Florian und der Hl. Sebastian. Im Zentrum des Hochaltars befindet sich ein festlich eingerahmtes Mariengemälde, das bereits 1718 aus der Wallfahrtskapelle Streicherröhren in die Pfarrkirche kam, da man es dort nicht mehr sicher wähnte. Es ist eine schöne Kopie des Passauer Mariahilf Bildes, das auf eine Vorlage Lukas Cranachs zurückgeht. Über dem Marienbild ist ein Gemälde des Patrons der Kirche, des Hl. Martin angebracht. Neben dem Tabernakel sind noch zwei kleine, einfache Gemälde, die Hl. Agnes und der Hl. Ignatius von Loyola.

 

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Ganz versteckt befindet sich noch unter der Empore eine einfach gehaltene Figur Christus, der Gegeißelte.

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Sehenswert sind auch das schöne geschnitzte Chorgestühl (oben kleine Ausschnitt und Orgel) und die drei Fenster, die das Weihnachtsgeschehen, Maria Verkündigung und die Darstellung Jesu im Tempel zeigen. Die Wand zieren noch die Hl. Petrus, Paulus, Joachim und Anna

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Die Glasfenster zeigen die Hl. Michael und Johannes den Täufer und die Hl. Barbara und Theresia von Lisieux.

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